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Die Geschichte

Im Jahre 2002 hatte ich zum ersten Male die Idee, einen Minibass zu bauen und zu entwickeln.

Als der damals fünfjährige Konstantin Müller unbedingt Kontrabass lernen wollte, erforschte ich die zu dieser Zeit aktuelle Instrumenten Situation. Außer einem Instrument, das im Selbstbaukurs zu erwerben war, gab es kein geeignetes Instrument. Nachdem ich dieses Instrument ausprobiert hatte, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es für Kinder im Alter von fünf bis wohl acht oder neun Jahren nicht geeignet ist.

So begann ich am Vorbild vieler anderer großer Instrumente eine Urform für einen Minibass zu ersinnen. Als E-Bass-Spieler wusste ich um die schwingende Saitenlänge des E-Bass und befand, dass dies genau die richtige Mensur für einen Minibass war.
Zudem sollte der Minibass für möglichst viele Kinder erreichbar und deshalb kostengünstig sein. So ließ ich alles weg, was nicht unbedingt wichtig für Klang und Spielbarkeit war, wie Schnecke und Verzierungen, und gab ihm eine leicht zu bauende „Acht-Form“.

Leichte Spielbarkeit, guter Klang und ansprechendes Design sind und waren die wichtigsten Voraussetzungen für den fertigen Minibass.

Der erste „Freudenstein-Minibass“ konnte im Frühjahr 2003 seinen Dienst im Unterricht beginnen und wurde sofort begeistert angenommen.

Daraufhin folgten weitere Anfragen aus dem Kollegenkreis.

So verbreitete sich der „Freudenstein-Minibass“ schnell über die bayerische Basslandschaft, von wo der Funke auf ganz Deutschland und auch auf Europa übersprang.

So wäre mein Ziel, möglichst vielen Kindern das Bass Spiel zu ermöglichen fast erreicht.

Nachdem circa zehn Stück „Freudenstein-Minibässe“ im Umlauf waren, bekam ich ein Schreiben vom Anwalt eines Geigenbauers, der mich nach den Rechten an meinem Instrument fragte, weil er diesen Bass für sich als Patent anmelden wollte. Da es eine Erstveröffentlichungsfrist gab, die bereits verstrichen war, konnte niemand mehr den Bass zum Patent anmelden. Seit dieser Zeit wurde der „Freudenstein-Minibass“ von vielen Geigenbauern kopiert. Da es mein erklärtes Ziel war, möglichst vielen Kindern das Bass Spiel zu ermöglichen, freute mich diese Entwicklung. Leider aber zeigte sich eine Kehrseite, die ich mir nicht gewünscht hatte. Denn es wurde mir unmöglich, die Qualität der „Freudenstein-Minibass“ Kopien zu kontrollieren.

Da ich nur im ganz kleinen Rahmen selber produzieren kann, bitte ich immer um längerfristige Vorbestellung. Die Instrumente, die von mir persönlich ausgeliefert werden, entsprechen der gewohnt hohen Qualtität. Für Kopien kann ich keine Verantwortung übernehmen.